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Thema Hörgeräte -  Undurchsichtiger Markt: 

Artikel oder Fernsehberichte, die sich mit dem Thema Hörgeräteversorgung befassen, laufen oft Gefahr, in sensationslüsternen Enthüllungsjournalismus abzugleiten. Anders der Artikel von Dr. Reinhard Door in der heute erschienenen Ausgabe der Apotheken-Umschau. Dr. Door nimmt kein Blatt vor den Mund, kritisiert, was es an Missständen gibt, aber er bleibt dabei immer sachlich und damit unangreifbar. Er beleuchtet das Thema von allen Seiten, stellt alle Beteiligten dar: die Hersteller, die Krankenkassen, die Ärzte, die Hörgeräte-Akustiker und die Patienten. Er weist am Schluss auf die preisregulierende Wirkung des Akustiker-Wechsels hin, und damit die "Macht" des Patienten. Allerdings ist diese Macht doch sehr beschränkt und wohl eher theoretisch. Man reist nicht kilometerweit, um einen preisgünstigeren Akustiker zu finden. Letzten Endes kann auch Dr. Door nur feststellen, dass man auf einen "schwer durchdringbaren Dchungel aus Verträgen, Richtlinien und Geschäftsbeziehungen stößt - und auf die Kernfrage: Will sich jemand an den Nöten der Patienten eine goldene Nase verdienen, oder steht wirklich der Wunsch im Vordergrund, Schwerhörigen zu helfen?"
Ein rundum lesenswerter Artikel. Und das Schönste: Sie bekommen die Apotheken-Umschau gratis in jeder Apotheke! ;-)

Ein Beitrag der kath. Hörgeschädigten-Seelsorge im Bistum Augsburg

 

Qualität der Hörsystemversorgung in Deutschland

Deutscher Schwerhörigenbund e.V., (DSB) und Bundesinnung der Hörgeräteakustiker, KdöR, (biha) zur Qualität der Hörsystemversorgung in Deutschland

Der Deutsche Schwerhörigenbund und die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker bekennen sich eindeutig zum traditionellen und kooperativen Versorgungsweg bei der Hörsystemversorgung. Entgegen anderer Darstellungen erklären beide Organisationen erneut, dass die Dienstleistungsqualität für schwerhörige Bürgerinnen und Bürger durch die deutschen Hörgeräteakustiker schon heute sehr gut ist.

Um diesen hohen Standard zu erhalten und weiter auszubauen, vereinbaren der DSB und die biha, dass zukünftig im Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle gemeinsam mit beiden Organisationen eine regelmäßige Qualitätstestierung von Hörgeräteakustiker-Fachgeschäften erfolgen wird. Die Umsetzung der Maßnahmen soll 2012 beginnen.

Die Dienstleistung des Hörgeräteakustikers ist ein wesentlicher Beitrag zur Rehabilitation von schwerhörigen Menschen. Nur der Hörgeräteakustiker ist auf Grund seiner langjährigen Ausbildung in der Lage, Hörsysteme auszuwählen, anzupassen und die damit verbundenen Maßnahmen mit dem Schwerhörigen abzustimmen und durchzuführen.

Die Versorgung Schwerhöriger mit Hörsystemen muss in einer sinnvoll festgelegten Arbeitsteilung zwischen HNO-Arzt und Hörgeräteakustiker erfolgen. Die Kombination aus medizinischer Erstuntersuchung durch den HNO-Arzt und fachgerechter Beratung und Versorgung durch den Hörgeräteakustiker ist die Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige und bedarfsorientierte Versorgung. Das arbeitsteilige Zusammenwirken hat sich im Interesse der Hörgeschädigten in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. Der verkürzte Versorgungsweg wird ebenso strikt abgelehnt, wie die direkte Abgabe von Hörgeräten durch den HNO-Arzt.

Der Deutsche Schwerhörigenbund und die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker fordern, dass schwerhörige Menschen auch zukünftig freie Arzt- und Hörgeräteakustikerwahl haben. Die Vielfalt der Leistungserbringer auf Seiten der Hörgeräteakustiker und der damit verbundene Wettbewerb sind zum Vorteil der Hörgeschädigten. Mögliche Beschränkungen durch Ausschreibungsverfahren werden daher konsequent abgelehnt. Ausschreibungen von individuell anzupassenden Hörsystemversorgungen widersprechen dem Qualitätsanspruch der Schwerhörigen und der Hörgeräteakustiker.

Die Beibehaltung des großen Befähigungsnachweises (Meisterqualifikation) und die zukünftige verbindliche Festschreibung der Qualitäts- und Leistungsstandards in der Hörgeräteversorgung werden ausdrücklich begrüßt.

Der hörgeschädigte Mensch steht im Mittelpunkt unserer Qualitätsbemühungen. Was ihm nützt und zu einem besseren Hörerfolg führt, was ihn zufriedener macht und zu seiner Integration in die Gesellschaft beiträgt, ist Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen.

Berlin/Mainz, September 2011
Bundesinnung der Hörgeräteakustiker, KdöR
Präsidium
Deutscher Schwerhörigenbund e. V.
Präsidium

Update: 20.09.2011
Quelle: http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/news.asp?inhalt=2011/2011-32

Beigetragen von der kath. Hörgeschädigten-Seelsorge im Bistum Augsburg

 
Hörgeräteversorgung

2.000 Euro Zuzahlung und mehr für eine gute Hörgeräteversorgung – eine Frage des Geldbeutels

Wer sich mit Hörgeräten versorgen muss, wird mit sehr ernsten Fragen konfrontiert. Nicht nur, dass er mit seiner „unsichtbaren Behinderung“ klarkommen muss, wie und ob er weiter seinen Beruf ausüben kann, nein, die große Frage ist, wie die eigenen Hörgeräte finanziert werden können, welcher Kostenträger zuständig ist und welcher Eigenanteil kommt auf mich zu.  mehr >> Pressemitteilung des DSB e.V.

Dieses und weitere Themen werden auf dem DSB-Kongress angesprochen, der unter dem Motto "Hören mit allen Sinnen" von dem Deutschen Schwerhörigenbund (DSB e. V.) vom 16.-18. September 2011 in Dresden veranstaltet wird.

 
Barrierefreiheit beim Notruf unzureichend:

Die Vereine "Hessische Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V." und "Deutscher Gehörlosen-Bund e.V."  machen sich für die Belange der Mitglieder und Betroffenen stark und bemängeln die unzureichende Berücksichtigung der Barrierefreiheit bei der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes:

>> Pressemitteilung  03/11

Menschen mit Hörbehinderung sind beim Notruf weiterhin ausgeschlossen – Novellierung des Telekommunikationsgesetzes bringt keine Verbesserung

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. unterstützt die Kritik der Björn Steiger Stiftung <http://www.steiger-stiftung.de/>  am neuen Telekommunikationsgesetz, das wiederholt die Bedarfe von Gehörlosen und Menschen mit Hörbehinderung nicht berücksichtigt.
Mit unserer Pressemitteilung unterstützen wir das Ziel der Björn Steiger Stiftung, die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes weitreichend zu korrigieren und die Forderungen der Björn Steiger Stiftung zu berücksichtigen.

Die Pressemitteilung des DGB wird auch den zuständigen Bundestagsabgeordneten vorgelegt.
 
Anbei unsere Pressemitteilung und die Pressemitteilung der Björn Steiger Stiftung.

Link zu mehr Informationen:
http://gehoerlosen-bund.de/dgb/index.php?option=com_content&view=article&id=1619%3Apressemitteilungzumthemanotruffuergehoerlose&catid=35%3Anews&Itemid=54&lang=de

Cornelia von Pappenheim
Referentin für Medien und Organisation

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.

 

Urteil des Bundessozialgerichtes:
Krankenkasse darf Hörgeschädigte nicht auf Versorgung mit unzureichenden Festbetragshörgeräten verweisen 

Mit Stellungnahme des Deutschen Schwerhörigenbundes

Eine Information aus dem Ohrwurm Febr-April 2010, dem Vereinsheft des DSB-Ortsverein Darmstadt e.V.

Gerichtsurteil und
Stellungnahme DSB

Positionspapier "Schule-Integration-Inklusion" zur
Schulischen Bidung und zur Erwachsenenbildung

von Hörgeschädigtenverbänden verabschiedet - Hoffnung auf
neue Chancen für hörgeschädigte Menschen zur Teilhabe an der Gesellschaft.

Das Papier kann im Schwerhörigennetz heruntergeladen werden:
www.schwerhoerigen-netz.de -> "Aktuell" -> "Februar 2010"

www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/news.asp?inhalt=2010/2010-05
 

 Mitteilung des
 DSB-OV-DA
 vom 09. Juni 2010